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Internationale Auszeichnung für Spitzenforschung.

Symposium und Preisverleihung 2026.

Jason W. Chin vom Ellison Institute of Technology Oxford, UK, erhält den Heinrich Wieland-Preis 2026 für seine wegweisende Forschung in der Synthetischen Biologie. Er hat es geschafft, Zellen so umzuprogrammieren, dass sie Proteine und Polymere produzieren, die so in der Natur nicht vorkommen. Er erhält die mit 250.000 EUR dotierte Auszeichnung im im Anschluss an ein wissenschaftliches Symposium, das am 5. November 2026 in München stattfindet.

Das Symposium bringt international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, deren Arbeit die zentralen Themen des diesjährigen Preises berührt und weiterführt: die gezielte Gestaltung biologischer Systeme, die Erweiterung und Umprogrammierung genetischer Codes sowie die Entwicklung neuer molekularer Werkzeuge für Medizin und Biotechnologie. Ob Forscherin, Student oder einfach neugierig auf das diesjährige Forschungsthema - das Symposium zur Preisverleihung bietet eine einmalige Gelegenheit, Wissenschaft auf höchstem Niveau hautnah zu erleben und die Sprecherinnen und Sprecher kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist erforderlich.

Juniorwissenschaftlerinnen und Juniorwissenschaftler können sich für einen Kurzvortrag am Symposium bewerben. Außerdem bietet die Boehringer Ingelheim Stiftung Travel Grants für Nachwuchsforschende außerhalb von München, die am Symposium teilnehmen möchten.

→ Hier geht es zur Anmeldung (geöffnet bis zum 15. Oktober 2026)

Zur Pressemitteilung

 

“Die Synthetische Biologie fragt häufig, was wir uns von der Natur leihen können. Wir stellen eine andere Frage: Was können wir entwickeln, wenn die einzigen Grenzen die physikalischen Gesetze und unsere Vorstellungskraft sind?”
Jason W. Chin, Heinrich-Wieland-Preisträger 2026

Programm: Symposium und Preisverleihung am 5. November 2026 in der Residenz München

Symposium (ab 15:30 Uhr)

Chair: Franz-Ulrich Hartl, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried

Hagan Bayley, Ellison Institute of Technology Oxford, United Kingdom: The remarkable science of nanopores: from gene sequencing to organ repair
Profil (nur in englischer Sprache)

Kathrin Lang, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich, Schweiz: Expanding the genetic code to study and control protein function
Profil (nur in englischer Sprache)

Petra Schwille, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried: Can life be built from scratch?
Profil (nur in englischer Sprache)

Hiroaki Suga, The University of Tokyo, Japan: Genetic reprogramming by flexizymes and applications for therapeutic peptides
Profil (nur in englischer Sprache)

Juniorwissenschaftler

Juniorwissenschaftler können sich mit ihrer Anmeldung um einen Kurzvortrag über ihre Arbeiten am Symposium bewerben und sind eingeladen, am Meet-the-Speakers teilzunehmen.

Preisverleihung (ab ca. 18:45 Uhr)

Moderation: Stephan Formella, Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Boehringer Ingelheim Stiftung

Laudatio
Kai Johnsson (Mitglied des Kuratoriums des Heinrich-Wieland-Preises), Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Heidelberg

Preisvortrag
Jason W. Chin, Ellison Institute of Technology Oxford, United Kingdom: Reprogramming the genetic code
Profil (nur in englischer Sprache)

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